Die Geschichte des Hofgutes und Forsthauses Landshube
Die Hütte am See
Von 1954 bis 1967 ist die Familie Dr. Kramann aus Höhr-Grenzhausen Pächter des dritten und vierten Weihers. Zwischen November1962 und Februar1963 wird die Hütte im Revier von Förster Hans Groß gebaut. Zwei seiner Waldarbeiter, Willi Lehmler und Kollege Kozauer aus Hillscheid errichten diese Hütte während ihrer Winterpause. Das dazu nötige Holz wird im damaligen Sägewerk Saal in Hillscheid zugeschnitten und mit einem Pferdefuhrwerk über den historischen Weg (Hillscheid-Baumbach) zum dritten Weiher transportiert. Der nachfolgende Pächter Dr. Trümper aus Limburg erweitert nach 1967 die heute noch bestehende Holzterrasse.
Die im Februar 1963 fertiggestellte Hütte am dritten Landshuber Weiher. (Foto: Fam. Dr. Kramann)
Dr. Kramann inspiziert den Bau der Eingangstür zusammen mit Willi Lehmler und dem Schlosser Alfred Häuser. (Foto: Fam. Dr. Kramann)
Pächter Dr. Kramann kontrolliert den Mönch am Hüttenweiher. (Foto: Fam. Dr. Kramann)
(Foto: Fam. Dr. Kramann)
Das „Innenleben“ der Hütte 1979 (Foto: Fam. Zinndorf)
Hütte mit Terrasse und Schuppenanbau 2024
Nach 63 Jahren wurde die Hütte am dritten Landshuber Weiher durch einen Brand zerstört. Am Sonntag, den 14.06.2026 rückte die Feuerwehr Ransbach-Baumbach um 18:27 Uhr aus. Über die Ursache des Brandes gibt es zur Zeit aufgrund der laufenden Ermittlungen noch keine Informationen. Die vier Landshuber Weiher und auch diese Hütte gehören zum Staatsforst Neuhäusel. Das Forstamt hat beschlossen, die Hütte an dieser Stelle zu erhalten.