Die Gebäude der Landshube werden im Laufe der Jahrhunderte von Menschen mit unterschiedlichen Tätigkeiten und Interessen bewohnt und genutzt. Zunächst bewirtschaften „Hofmänner“ also Landwirte , mit ihren „Ackersmännern“, „Mägden“  und „Knechten“ die Ländereien rund um den „Mansus“, die „Hube“ oder „Domanialgut“ (Domäne). Wenig später kommen Jäger und Revierförster dazu. Diese Berufsgruppe wohnt heute noch auf der Landshube. Schon sehr früh wird das Keramikhandwerk von verschiedenen Familien bis 1857 betrieben.

1545 wird ein „Christ von Bambach“ erwähnt. Die erste namtliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1597, ein Peter Kleibusch“ auf der Landshube“ als Leibeigener von Trier. In dieser Zeit lebt auch ein Johann Hollet (seit 1693 ändert sich die Schreibweise überwiegend in Holler) auf dem Hofgut.  

Personen, die in der Zeit von 1640 bis 1740 zusammen auf der Landshube leben:

Viele Bewohner werden hier geboren, fast alle sterben auch auf dem Hofgut. So kommt es zu der Situation, dass unvorstellbar viele Menschen zur gleichen Zeit die Landshube ihr Zuhause nennen:   3 Familien Holler (Johann, Peter, Leonard), 3 Familien Klauer (Peter, Wilhelm, Peter),  1 Familie Melchior Wagener, 1 Familie Wilhelm Pauli, 2 Familien Stebach (Bartholomeus, Hermann). 10 Familien leben im Zeitraum von 100 Jahren mit mehr oder weniger vielen Nachkommen aller Altersklassen zusammen auf dem Hofgelände. Einige ziehen als Erwachsene aus, andere wohnen mit ihren neu gegründeten Familien auf der Landshube weiter. Nicht zu vergessen sind die Mägde und Knechte, die ebenfalls mehr oder weniger lang hier leben.

Seit Januar 1858 ändert sich die Situation. Mit dem Pachtvertrag des neuen Försters und dem Wegfall der Krugbäckerei, wohnt nur noch die Familie des Pächters im unteren Teil des Wohnhauses, der obere Stock ist für Herzog Adolph von Nassau reserviert. Er bewohnt zeitweise die Landshube zur Ausübung der Jagd.