Die Förster und Revierjäger

Das mitten im Wald gelegene Hofgut Landshube bietet Revierjägern und Förstern über Jahrhunderte eine günstige Ausgangslage, ihren Aufgabenbereichen nachzukommen, zumal seit 1720 bis 2001 die sogenannte Residenzpflicht besteht (siehe Ordnung von 1720). Noch bis zum Ende des 17. Jahrhunderts beziehen sich die behördlichen Anweisungen für die Tätigkeit eines Försters fast ausschließlich auf das Weidwerk und dessen Handhabung und Pflege (Michel, Fritz, Forst und Jagd im alten Erzstift Trier, 1958, S.122). Die neue kurtrierische Wald-Forst-Jagd-Ordnung von 1720 legt schon deutlich mehr Akzente auf die Forstsachen und die Holzwirtschaft. Bis 1958 betreiben die meisten Revierförster die Landwirtschaft auf der Landshube als notwendige, zusätzliche Einnahmequelle. Dazu schließen sie immer wieder befristete Pachtverträge über die Ländereien ab.

Von 1681 bis zum Jahr 2011 können wir  nachweislich insgesamt 16 Förster bzw. Revierjäger aufzählen. Zunächst häufig in einer Person als Hofmann und Krugbäcker: