Das Wohnhaus

Wir wissen natürlich nicht, wie die Landshube als Hofhaus vor den ersten schriftlichen Beschreibungen und den frühen Bildern ausgesehen hat, allerdings können wir mit Sicherheit von einem zweistöckigen  Gebäudetyp ausgehen.

Aus dem Bericht von 1606 können wir schließen, dass das Wohnhaus überwiegend aus Holz besteht, und das Dach mit Dachziegeln gedeckt ist.

Auch 161 Jahre später klagt Revierjäger Johann Klauer über den schlechten Zustand des Jägerhauses:

Fast 20 Jahre nach den ersten Beschwerden durch Förster Johann Klauer, wird in den Jahren 1784 und 1785 das Jägerhaus neu gebaut. Die Ausgaben für den Neubau 1782/1784 werden von der Kellerei Montabaur genau verbucht.

Zwischen 1606 und 1785 deckt man das Dach immer wieder aus Kostengründen mit dem günstigen Stroh. Für den Neubau des Hofhauses stellt man sich die Frage, ob ein Schieferdach nicht geeigneter sei.

Bereits im Jahr 1782 werden in den kurtrierischen Etatsachen die Kosten für eine Gebäude-Brandversicherung aufgestellt.

Im Laufe der nächsten 150 Jahre wird das Wohnhaus immer wieder repariert. Für große, äußere Veränderungen gibt es keine Belege, auch wissen wir nicht genau, wann das Haus aus massivem Stein neu errichtet wird. Der erste schriftliche Hinweis stammt aus dem Jahr 1833

Die erste Sanierung des Forsthauses, die wir bereits auf Fotos begleiten können, findet in etwa im Zeitraum zwischen 1924 und 1934 unter  Förster Hubert Stoffels statt. Weitere Veränderungen, werden in den Dienstjahren von Förster Clemens Dreymann und Revierförster Hans Groß durchgeführt. Eine aufwendige und kostspielige Komplettsanierung des Wohnhauses erfolgt 1994.