Alles wieder beim Alten, wie vor 1000 Jahren!

Aufgrund von häufigen Neuorganisationen der Forstreviere, wechselte auch die Zugehörigkeit der Landshube im Laufe der Jahre. So kannte jeder über einen langen Zeitraum das gleichnamige „Forstrevier Landshube. Danach wurde das Forsthaus Bestandteil des „Forstreviers Kannenbäckerland“ unter der Leitung von Detlev Nauen mit Wohnort in Höhr-Grenzhausen. Der Name „Landshube“ existierte somit nicht mehr in dieser neuen Revierbezeichnung. Seit 2011 bewohnt Revierförster Klaus Jacoby die Landshube, der von hier sein „Forstrevier Wirges“ betreute, also nicht den Staatswald in unmittelbarer Nähe des Forsthauses.

Im Rahmen einer weiteren Forstneuorganisation, die am 27.07.2021 erfolgte, wurde die Landshube mit den sie umgebenden Staatswald-Abteilungen (175 – 189) und den neu hinzugekommenen Waldgebieten der Fürstenfamilie zu Wied (Abt. 400 – 408), an das „Forstrevier Wirges“ angegliedert. So übernahm Klaus Jacoby auch die o.a. Staatswaldgebiete. Im November 2021 beschließt der Rat der Stadt Wirges, das neue Revier in „Forstrevier Wirges-Landshube“ zu benennen. Somit wurde der traditionelle, über 1000-jährige Name „Landshube“ wieder aufgenommen. Eine lobenswerte Entscheidung!

Forstrevier Wirges-Landshube

Seit dem 26.07.2021 gehört die Landshube zum „Forstrevier Wirges-Landshube“.

Für Einheimische eher eine ungewöhnliche Vorstellung, dass die „alte“ Landshube jetzt zumindest forstorganisatorisch zu Wirges gehört. Historisch betrachtet hat sich ein Kreis geschlossen, denn bereits vor 958 war der „Gutshof Landshube“ Teil des Königshofs zu Uidhergis (= Wirges). Also bezüglich der Zugehörigkeit alles wieder beim Alten.